Employer Journey

Richtiges Onboarding 

Ein effektives Onboarding ist wichtig, um neuen Mitarbeitern einen erfolgreichen und positiven Start in Ihrem Unternehmen zu ermöglichen. Laut dem Portal Indeed besagt eine Studie des Unternehmens The Wynhurst Group, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Arbeitnehmer noch mindestens drei Jahre im Unternehmen bleiben, um 58% höher ist, wenn sie ein professionelles Onboarding erhalten haben. Wir helfen Ihnen dabei und geben Ihnen wertvolle Tipps. 

1. Entwickeln Sie einen strukturierten Plan, der die ersten Tage, Wochen und sogar Monate des neuen Mitarbeiters umfasst und sorgen Sie dafür, dass alle wichtigen Ressourcen, wie Arbeitsplatz, Computer, Zugänge, etc. noch vor dem ersten Arbeitstag zur Verfügung stehen.  

2. Es fühlt sich immer unangenehm an, der oder die “Neue” zu sein. Studien belegen, dass positive soziale Kontakte im Büro für eine produktive und motivierte Arbeitseinstellung sorgen. Helfen Sie Ihren Mitarbeitern dabei, Kontakte zu knüpfen und stellen Sie sie ihren Kollegen persönlich vor. Es kann auch hilfreich sein, einen Mentor oder “Buddy” zuzuweisen, der bei offenen Fragen und Anliegen immer beratend zur Seite steht und die soziale Integration unterstützt. Kommunizieren Sie, wenn es sein muss, Ihrem Team proaktiv, dass Sie einen freundlichen und offenen Empfang erwarten. Ein gemeinsames Mittagessen ist eine gute Möglichkeit, das erste Eis zu brechen. 

3. Formulieren Sie klare Erwartungen an die Position und die Unternehmenskultur deutlich und geben Sie dem neuen Mitarbeiter Einblick in die Ziele des Unternehmens. Nehmen Sie sich Zeit, um alle Abläufe zu definieren. Weisen Sie auf Ziele, Prozesse, Fristen und andere wichtige Rahmenbedingungen hin und stellen Sie sicher, dass das neue Teammitglied Verständnis für die Unternehmensmission und Vision hat. Optimalerweise gibt es in Ihrem Unternehmen ein Mentoring Programm, welches den Neulingen dabei hilft, richtig “anzukommen”.  

4. Der erste Monat ist geschafft? Ein guter Zeitpunkt, sich das erste Feedback abzuholen. Gibt es offene Fragen? Wie klappen die Prozesse oder wie gut hat man sich schon eingelebt? Genauso wichtig ist es, auch Feedback zurückzugeben. Regelmäßige Follow-up-Gespräche sind wichtig, um sicherzustellen, dass sich der Mitarbeiter wohl fühlt und sich offen und konstruktiv austauschen kann. Eine Studie von SuccessFactors und Oxford Economics aus dem Jahr 2014 hat gezeigt, dass sich vor allem Millennials doppelt so viel Feedback von ihren Vorgesetzten wünschen, als Mitarbeiter älterer Generationen.   

5. Auch nach der Probezeit ist es wichtig, am Ball zu bleiben und sich regelmäßig über das Heute und das Morgen auszutauschen. Es gibt verschiedene Gründe, warum Mitarbeiter gehen. Oftmals werden fehlende Weiterentwicklungsmöglichkeiten angegeben. Haben Sie gewusst, dass einer Indeed-Umfrage zufolge Millennials im Durchschnitt vier Jahre einem Unternehmen treu bleiben? Bei älteren Arbeitnehmern sind es ungefähr 7 Jahre. Sicherlich ist eine lebenslange Firmenzugehörigkeit selten geworden, jedoch muss das nicht so sein. Wenn sich Mitarbeiter entwickeln dürfen und so ihre Karriere im eigenen Unternehmen pflegen können, werden sie diese Chance auch nutzen. Diskutieren Sie die verschiedenen Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb Ihres Unternehmens und zeigen Sie auch gerne Beispiele von Mitarbeitern, die das erfolgreich realisiert haben. Identifizieren Sie den Weiterbildungsbedarf und bieten Sie Ihren Mitarbeitern Ressourcen für die berufliche Entwicklung 

6. Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter dazu, sich immer wieder neue Ziele zu setzen und unterstützen Sie sie dabei, diese Ziele in Ihrem Unternehmen realisieren zu können. Es ist enorm wichtig, seinem Team nicht nur kurzfristige Perspektiven zu bieten, sondern auch langfristige Wege aufzuzeigen, wie vorhandene Talente und Potenziale entfaltet werden können. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Mitarbeiterbindung aus, sondern letztendlich auch auf Ihr Unternehmen.

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